Flexibilisierung des Strommarktes – wie wir uns mit smarten Geräten und intelligenter Verbrauchssteuerung für die Zukunft aufrüsten

Smart Home wird bald flächendeckend unseren Alltag bestimmen. Einer der wichtigsten Trends, die diese Entwicklung begünstigt, ist das zunehmende Angebot regenerativ erzeugter Energie. Um im Zuge der Energiewende ein stabiles Stromnetz zu gewährleisten, wird es in Zukunft darum gehen, Strom möglichst dann zu verbrauchen, wenn gerade viel Strom durch Sonne und Wind erzeugt wird. Entsprechende Anreize sollen durch flexible Strompreise gesetzt werden: Wenn mehr Strom produziert als gebraucht wird, soll der Strompreis zukünftig deutlich sinken. In Zeiten, in denen mehr Strom gebraucht wird als gerade verfügbar ist, sollen die Preise dagegen steigen. Smarte Haustechnik und Elektromobilität leisten einer intelligenten Verbrauchssteuerung den nötigen Vorschub. 

Strom dann verbrauchen, wenn er am günstigsten ist

Die neuen Generationen smarter Hausgeräte sind nicht nur energieeffizient, sondern auch mit dem Internet verbunden und untereinander vernetzt. Sie könnten von Unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet gesteuert werden, reagieren auf Daten aus dem Internet oder Signalen von anderen Geräten. Der Wohnraum der Zukunft wird zu einem lernfähigen System, das sich optimal an die Bedürfnisse und Verbrauchsgewohnheiten der Bewohner anpasst. 

Mit Miele Hausgeräten, dem Miele@home Gateway und einer intelligenten Photovoltaik-Systemtechnik ist es schon heute möglich, Stromkosten zu senken, indem der Stromverbrauch mit der Erzeugungskurve der hauseigenen Photovoltaikanlage zeitlich in Einklang gebracht wird. SmartStartfähige Miele Geräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler und Trockner, starten automatisch, wenn die Photovoltaikanlage auf dem Dach genügend Energie liefert. In Verbindung mit einem smarten Energiemanagement System, wie dem auf Miele optimierten Sunny Home Manager, werden Stromverbrauch und Laufzeit des gewählten Programms für den Autostart ebenso berücksichtigt, wie die aktuelle Wetterprognose oder der Wunsch des Anwenders, dass die Waschmaschine den Waschgang bis 18 Uhr beendet haben soll. Mit SmartStart-fähigen Geräten lassen sich zudem auch lastabhängige Tarife von Energieversorgungsunternehmen optimal ausnutzen, um Stromkosten zu senken. Über das Miele@home Gateway können Tarifdaten des Energieversorgers gespeichert werden und die intelligenten Hausgeräte von Miele starten automatisch, wenn der Strom am günstigsten ist. 

Auch Elektroautos können die intelligente Energiesteuerung im Smart Home steigern

Nicht nur Hausgeräte sondern auch Elektroautos sind prädestiniert für den Betrieb mit Strom aus erneuerbaren Quellen: Tank-Klappe auf, Sonne rein! Selbst produzierten Solarstrom tanken. Davon träumen viele Elektroautobesitzer. Mit der AMTRON® Heimladestation des deutschen Technologie-Herstellers MENNEKES ist die Anbindung an die eigene Photovoltaikanlage einfach und komfortabel möglich. Über ein zentrales Energiemanagement System kann einer modernen Solaranlage mitgeteilt werden, wie viel Energie in welcher Zeit geladen werden soll. Die Wallbox bietet auch Funktionen zum zeit- und netzgesteuerten Laden. Damit kann der Verbraucher sicherstellen, dass immer automatisch zum günstigsten Stromtarif geladen wird. Mit der MENNEKES Charge App kann die Ladestation via Tablet oder Smartphone von überall aus manuell gesteuert werden. Um die Energiekosten zu optimieren, kann zwischen unterschiedlichen Lademodi gewählt werden. Die App gibt zudem Aufschluss über die bereits geladene Energiemenge, Energiekosten und Fahrstrecke. 

 

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Strommarkt 2.0

Im November 2015 hat die Bundesregierung eine Energierechtsreform beschlossen, um ein Strommarkt Modell zu schaffen, das eine optimale Einbindung der erneuerbaren Energien ermöglicht. Im Zentrum stehen starke Anreize zur Flexibilisierung der Strommarktpreise. Um ausreichend Kapazitäten anbieten und gleichzeitig Netzstabilität garantieren zu können, soll es in Zukunft möglich sein, durch intelligente Preissteuerung Nachfrage und Stromangebot jederzeit anzupassen. Für Neubauten ist der Einsatz von sogenannten Smart Metern schon seit Anfang 2010 verpflichtend. Smart Meter Geräte können in Echtzeit die Verbrauchssituation der Haushalte erfassen und gleichzeitig als Empfänger für Preisinformationen genutzt werden. Innerhalb eines Smart Home Systems bieten Smart Meter die Möglichkeit, den Gerätebetrieb wie Waschmaschine, Spülmaschine oder Heimladestation an schwankende Strommarktpreise anzupassen. Mit dem Einsatz von Smart Metern erhalten Verbraucher nicht nur maximale Preistransparenz und exakte Verbrauchswerte, sondern auch die Möglichkeit, Einsparpotentiale sichtbar zu machen.

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