SmartSound im 21. Jahrhundert: eigene Playlists immer und überall in guter Qualität

Einst war die Übertragung von Radiowellen eine große Errungenschaft und jahrzehntelang war das gute alte Küchenradio aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Auch an vielen anderen Orten war der Empfang von Radiokanälen landauf, landab sehr beliebt: Im Auto, auf der Arbeit, in Cafés, auf Baustellen (Baustellenradio). Doch der Empfang eines Radiosenders birgt ein zentrales Problem: Man kann sich seine Musik nicht selbst aussuchen. Man kann vielleicht über die Auswahl des Senders eine bestimmte Richtung vorgeben (wie WDR3 für Klassik oder 1LIVE für aktuelle Chartmusik), aber man ist doch gefangen in der Auswahl dessen, was andere für einen zusammenstellen. Manch einen stört das nicht weiter, schließlich ist Musik doch eh nur zur Übertönung von Stille da. Doch manch anderer möchte gerne selbst entscheiden, womit er sein Gehör beschallt.

In den späten 1990er und den frühen bis mittleren 2000er Jahren erstellte man sich zu diesem Zweck Playlists und brannte diese dann auf eine CD. Oder man kaufte sich ein vorgemixtes Album eines bestimmten Künstlers. Doch dank der fortschreitenden Digitalisierung bieten sich uns seit den 2010er Jahren einige zusätzliche Möglichkeiten, welche die gefühlte Freiheit eigener Playlists oder bestimmter Musikalben deutlich in den Schatten stellen: Um noch einmal beim Einstiegsthema Radio anzusetzen; heute stehen uns nicht nur die herkömmlichen Radiosender via Antenne zur Verfügung, sondern moderne Geräte mit WLAN oder Internetanschluss über Kabel können auch diverse andere Radioprogramme aus aller Welt empfangen. Wer gerne originale lateinamerikanische Musik aus Mexiko hören will, hat keine Probleme mehr, sich diese zu beschaffen. Zusätzlich sorgen immer mehr Streamingdienste für ein möglichst umfangreiches wie maßgeschneidertes Angebot für den einzelnen Hörer: Spotify oder Amazon Prime Music sind hier nur zwei Namen, die man kennen sollte. 

Über Streamingdienste lässt sich der Musikgeschmack ganz dem individuellen Geschmack anpassen und ist keinerlei Grenzen bezüglich der Kapazität von Datenträgern mehr unterworfen. Gleiches gilt natürlich auch für das Internetradio. Viele Streamingdienste bieten zudem noch einen weiteren Vorteil: Sie funktionieren nicht nur auf einem Gerät, sondern auf mehreren. So kann man sich einfach aussuchen, ob man über den Fernseher den Ton ausgeben lässt, ober über ein anderes kompatibles Endgerät. Hier kommt dann noch ein weiteres interessantes System im Spiel: SmartSound der neusten Generation ermöglicht es nämlich, sämtliche Räume mit dem den gleichen Sound zu versorgen. Google Chromecast Audio kann beispielsweise über vernetzte Boxen den gewünschten Klang überall hin mitnehmen. 

Ein anderes Beispiel, wie dies schnell und einfach funktionieren kann, bietet Apple mit AirPlay: Befindet sich ein kompatibles Ausgabegerät im gleichen WLAN, kann man mit einem Smartphone oder Tablet (nur Apple-Geräte) jede Audiodatei – oder bei TV-Geräten auch Video - dort wiedergeben lassen. Viele Traditionshersteller von Hi-Fi Geräten setzen mittlerweile auf moderne Soundlösungen; es ist einfach an der Zeit dafür. Moderne Unterhaltung ist jederzeit verfügbar, synchronisiert und mit einem Fingertip am Smartphone zu regulieren. Das fördert zwar die Bequemlichkeit, reduziert aber auf der anderen Seite auch vormals nötigen Zeitaufwand. Wie man die so gewonnenen Zeit dann investiert, ist jedem selbst überlassen.

 

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