Intelligenz und Vernetzung für Zuhause

In der Kurzstudie Smart Home und Internet der DInge in Deutschland - Untersuchung im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung zum Programm Next Generation Media (NGM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wurde im Kontext der Begleitforschung zum Programm Next Generation Media eine Zusammenfassung des Themas Smarthome in Deutschland erarbeitet. Sie befasst sich mit den maßgeblichen, gegenwärtigen Initiativen zum intelligenten, vernetzten Heim in Deutschland und den Hemmnissen bei der erfolgreichen Markteinführung.

Der Begriff Smart Home bezieht sich auf mit Intelligenz ausgestattete Wohnhäuser und Wohnungen. Er wird gleichbedeutend verwendet mit den Begriffen elektronisches Haus, intelligentes Wohnen, Smart House, connected Home, smart Environment, Home of the Future, Smart Living, Aware Home. Es gibt bislang keine allgemein anerkannte Begriffsbestimmung. Abzugrenzen ist Smart Home von den Begriffen Smart Building oder Intelligentes Gebäude; darunter sind in der Regel mehrere, räumlich getrennte Bauten zu verstehen, die unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten verwaltet werden.

Immer mehr Geräte und Systeme einschließlich darauf aufbauender Dienstleistungen finden Eingang in Haus und Wohnung. Neben der Konsumelektronik, sie fasst im Wesentlichen die Felder Unterhaltungselektronik, PC- und IKT-Technik zusammen, die die Nutzung elektronischer Komponenten für den persönlichen Gebrauch betreffen, kommt der Haushaltselektronik als großes, umsatzstarkes und sich immer weiter entwickelndes Anwen- dungsgebiet eine hohe Bedeutung zu. Während die Hersteller von Multimedia-Geräten immer mehr Funktionen und Leis- tungsmerkmale auf gleichbleibend kleinem Raum unterbrin- gen müssen, sind es in Haushaltsgeräten immer aufwändigere elektronische Regelungen, die herkömmliche Systeme ersetzen und damit insbesondere Bedienkomfort und Energieeffizienz erhöhen. Hinzu kommt, dass Elemente der Gebäudeautomation ebenfalls im Haus Einzug halten.

Gegenwärtig dominieren in Europa ebenso wie in Japan oder den USA aufgrund eines bislang fehlenden Standards für Smart Homes proprietäre Systeme und Insellösungen, die den Kunden meist an einen speziellen Hersteller binden. Im Unterschied zu großen Gebäuden, die ohnehin hohe Installationsvolumina aufweisen, rechnen sich im Haus aufwändige Vernetzungslösungen wie  KNX/EIB2 in der Regel nicht. Vor allem im Gebäudebestand müssen wirtschaftliche Nachrüstlösungen berücksichtigt werden. 

Das „Internet der Dinge“ ist die Kommunikation zwischen steuerbaren Geräten. Diese Geräte sind z.B. Aktoren und Sensoren in SmartHome, SmartMeter oder SmartGrid. Wenn diese Geräte miteinander kommunizieren können und über das Internet vernetzbar sind, ist der erste Schritt zum „Internet der Dinge“ getan. Solche Geräte können z.B.: Rollladenmotoren, Schließsysteme, Warnsysteme, Überwachungssysteme, Haushaltsgeräte, Energiezähler, Heizung, Licht und andere Geräte sein.

Die Herausforderung liegt dabei in der Kommunikation. Jedes Gerät spricht eine andere Sprache und hat somit sein eigenes Kommunikationsprotokoll. Unser Partner hat dafür eine Abstraktionsschicht entwickelt, eine Middleware, die alle Protokolle verstehen kann, so dass das Let's be smart Gateway Kompatibilität herstellt.

Auf dieser Basis lassen sich steuerbare Geräte mit unterschiedlichen Protokollen und Übertragungswegen einfach und schnell einbinden. Interoperabel und sicher.

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